Roman

von Florian Brauer

 

Spätestens seit seiner Arbeitslosigkeit hadert der starke Benno mit den Erwartungen, die sein Umfeld an ihn heranträgt, denn man sieht in ihm nur entweder den Kuschelbären oder den Kraftprotz. Doch mehr und mehr beginnt Benno zu ahnen, dass die Dinge auch anders liegen könnten, denn offensichtlich scheint die Welt sich zu verändern, andererseits jedoch irgendwie auch gleich zu bleiben; aber was bedeutet das für einen Bären, wie ist der tatsachlich?
Von derartigen Widersprüchen und Fragen verwirrt, fällt Benno gänzlich aus seinem eng gesteckten Rollenklischee heraus und zieht daraufhin los, herauszufinden, was eigentlich Bedeuten bedeutet und dabei zu erkennen, dass es nicht nur möglich, sondern lebensnotwendig ist, an der eigenen Identität und an den Wirklichkeiten der Welt selbst mitzuarbeiten.